FRANKFURT - (red). Mehr als 60 Millionen Menschen in 440 Städten weltweit haben das Musical schon gesehen, allein die deutschsprachige Produktion hat mehr als sieben Millionen Zuschauer in die Theater gelockt: „Mamma Mia!“ erzählt zu 22 Superhits von ABBA eine turbulente Geschichte, die direkt in die Ägäis zu einer Tochter und ihren drei möglichen Vätern führt. Vom 19. Dezember 2018 bis 12. Januar 2019 darf sich das Publikum auf die deutschsprachige Original-Inszenierung in der Übersetzung von Michael Kunze und Ruth Deny freuen, die erstmals in der Alten Oper Frankfurt zu sehen ist. Es ist ein heißer Sommer in der Ägäis. Am Vorabend ihrer Hochzeit führt Sophies Sehnsucht, endlich ihren Vater kennenzulernen, drei Männer zurück auf die Insel, die sie zuletzt vor 20 Jahren betreten haben. Sophies Mutter Donna sieht sich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, und Donnas beste Freundinnen aus jenen Tagen machen das heitere Chaos komplett. 1994 entstand die Idee, die ABBA-Hits in ein Musical zu verwandeln. Dabei sollte jedoch nicht die Geschichte des legendären schwedischen Quartetts dargestellt werden, sondern eine ganz neue Erzählung entstehen. Die einstigen ABBA-Mitglieder Björn Ulvaeus und Benny Andersson höchstpersönlich nahmen sich der Sache an und produzierten gemeinsam mit Judy Craymer und Catherine Johnson ein humorvolles und mitreißendes Musical. Die größten Hits von ABBA, darunter „Dancing Queen“, „Take a chance on me“, „Super Trouper“ und natürlich „Mamma Mia“ wurden so raffiniert mit einer Geschichte verwoben, dass ein bewegender Cocktail der Emotionen entstand. 45 Jahre nach ihrer Gründung sind der Ruhm und die Popularität von ABBA ungebrochen. Mit mehr als 380 Millionen verkauften Tonträgern zählen die Schweden zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte. Ihre Songs gelten als Klassiker, die Menschen aller Generationen begeistern. Der auf dem Musical basierende, gleichnamige Spielfilm mit Stars wie Pierce Brosnan und Meryl Streep aus dem Jahr 2008 ist der international erfolgreichste Musicalfilm überhaupt und erreichte ebenfalls ein Millionenpublikum.